Grafische Sammlung

Grafische Sammlung

Adresse:

Kunstsammlung der Universität Göttingen
Gemälde- und Skulpturengalerie im Alten Auditorium
Weender Landstraße 2
37073 Göttingen

Graphische Sammlung
Nikolausberger Weg 15
37073 Göttingen

www.kunstsammlung.uni-goettingen.de

Öffentliche Ausstellung: ja
Geöffnet: So. 10 – 16 Uhr,
Eintritt: 3,- €, ermäßigt 1,50 €,
Führungen: jeden ersten So. im Monat um 11.30 Uhr zum
»Kunstwerk des Monats« oder nach Vereinbarung

Ansprechperson: Dr. Anne-Katrin Sors
Tel.: 0551 39-5093, -5092, -5098
E-Mail: kunsts@gwdg.de
Bereits vermachte der Frankfurter Patrizier Johann Friedrich Armand von Uffenbach (1687 – 1769) der erst ein Jahr später offziell gegründeten Georgia Augusta einen großen Teil seiner Sammlungen, darunter etwa 10.000 Blatt Druckgraphik sowie 1.000 Zeichnungen. Im Jahre 1770 gelangten diese kurz nach Uffenbachs Tod nach Göttingen und bilden damit den Grundstock der Graphischen Sammlung sowie das historische, quantitative und qualitative Herzstück der Kunstsammlung. Ankäufe und Schenkungen erweiterten die Sammlung auf heute ca. 15.000 Blatt Druckgraphik und 2.500 Zeichnungen. Besonders hervorzuheben ist darunter der Nachlass Wolfgang Stechows (1896 – 1974), der – obschon er 1936 als Privatdozent der Kunstgeschichte aufgrund seiner jüdischen Vorfahren in die USA emigrieren musste – seine Sammlung in großzügiger Geste komplett der Georgia Augusta vermachte.

Der druckgraphische Bestand wurde bereits von Uffenbach selbst durch ein Inventar erfasst; um 1800 erstellte Johann Dominik Fiorillo (1748 – 1821) sowohl ein Zeichnungs- als auch ein Graphikinventar. Highlights der Zeichnungssammlung sind unter anderem Werke von Sandro Botticelli (1465 – 1524), Hans Holbein d. Ä. (1465 – 1524), Hans Burgkmair (1473 – 1531), Rosso Fiorentino (1494 – 1524), Hans von Aachen (1552 – 1615), Frans II. Francken (1581 – 1642), Gerrit van Honthorst (1592 – 1656). Aber auch Objekte des 19. und 20. Jahrhunderts sind durchaus vertreten, unter anderem von Wilhelm Schadow (1788 – 1862), Andreas Achenbach (1815 – 1910), Eduard Bendemann (1811 – 1889), Erich Heckel (1883 – 1970), Emil Nolde (1867 – 1956) und Franz Marc (1880 – 1916). Für die kunsthistorische Forschung und Lehre ist der Göttinger Graphikbestand von besonderer Bedeutung aufgrund der großen Menge an Blättern Albrecht Dürers (1471 - 1528) sowie seiner Zeitgenossen. Es gibt eine erstaunliche Anzahl von Rembrandtgraphiken – selbst eine der seltenen Original-Druckplatten des Meisters ist vorhanden –, einen repräsentativen Querschnitt der niederländischen Graphikproduktion im Allgemeinen sowie wichtige Arbeiten bedeutender vormoderner und moderner Künstler wie Piranesi, Francisco de Goya (1746 – 1828) und Pablo Picasso (1881 – 1973).

Anne-Katrin Sors

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