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Dea Mediterranea

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Bibliographic data

fullscreen: Dea Mediterranea

Basic data

Objektbezeichnung:
Dea Mediterranea
Name des Standorts:
Sammlung Heinz Kirchhoff: Symbole des Weiblichen
Inventarnummer:
K 119
Sammlung:
MD_UNIGOE_DC_TITLE:

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record_kuniweb_365466
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MD_UNIGOE_OBJEKTGATTUNG_TEXT:
Oberbegriffsdatei:
MD_UNIGOE_OBG_TEXT:

Description

Beschreibung:
Beschreibung:
Es handelt sich um eine Nachbildung. Standort des Originals: Museum Sardinien.
Material des Originals: Marmor.
Die stilisierte Frauenfigur ist in einer streng symetrischen Geometrie aufgebaut. Der Oberkörper hat den Umriß eines gleichschenkligen, spitzwinkligen Dreiecks, wobei der spitze Winkel nach unten weist. Die Oberarme führen sich gleichmäßig verjüngend senkrecht nach unten, die Unterarme sind im rechten Winkel zum Körper hin geknickt. Der Unterkörper in Flaschenform sitzt auf einem zylindrischen Zapfen. Auf dem schmalen, langen Hals sitzt ein scheibenförmiger Kopf, an dem nur die kräftige, gerade Nase plastisch ausgeformt ist. Die Brüste sind durch zwei kleine, kegelige Verdickungen dargestellt.
Kirchhoff, Literatur:
"Dr. Thimme: Kunst und Kultur Sardiniens. Vom Neilithikum bis zum Ende der Nuraghen-Zeit. Karlsruhe, 18.4 - 13.7. 1980 (Katalog)":
"Sardinien
Soweit man in das Dunkel der Vorzeit dieser Insel zurückblicken kann, steht auch hier, wie überall im Mittelmeerraum am Anfang die Verehrung der 'Großen Mutter', der 'Magna Mater'. Der schon im Neolithikum verbreitete Glaube an eine große weibliche Gottheit findet in den aus Marmor und Alabaster gefertigten Idolen ihren sichtbaren Ausdruck. Diese Muttergottheiten waren nicht nur Schöpferinnen neuen Lebens, der Fruchtbarkeit, sondern auch gleichzeitig die Herrinen der Unterwelt. Sie galt als Näherin der Lebenden, aber ebenso auch die der Toten, die durch sie zu neuem Leben erweckt werden. Auch hier das immer wiederkehrende Motiv 'Stirb und Werde'; Neues kann nur durch Vernichtung des Alten entstehen! Aus der Dunkelheit der tiefen Unterwelt, aus dem Schoß der Mutter Erde, kommt lichtvoll neues Leben. Oft findet man daher auch auf Sardinien die Kultstätten für die Große Mutter in Höhlen, Grotten und in Nekropolen. Diese 'Muttergöttin' die 'Dea Madre', beherrschte vornehmlich die mittlere und spätere Neusteinzeit, also etwa 4000 v. Chr. besonders in der sogenannten 'Ozieri-Kultur'. Trotz der überragenden Stellung der Muttergottheit wird ihr nicht selten eine männliche Gottheit als Partner zugesellt, entweder als sog. Stierprotome oder auch als phallusähnliche Steinsymbole. Mit dem Einsetzen der bekannten, für Sardinien so typischen Nuraghen-Kultur (ab 1000 v. Chr.) verschwinden die dem Kykladentyp ähnlichen Steinidolfiguren vollständig..."

Maße / Umfang:
Gewicht: 130 g (mit Sockel)
Höhe: 17,4 cm
Breite: 6,7 cm (Schultern)
Tiefe: 1,6 cm (Beine)
Material:
Modelliermasse (Modelliermasse mit braungrünem (patinaähnlich) Farbüberzug)
Stein > Marmor (Material bezieht sich auf das Original)

References and links

Literatur:
MD_UNIGOE_LITERATUR_ROLLE: :
Beschrieben in

Photo

Fotos:
MD_UNIGOE_FOTO_RECHTE: Georg-August-Universität GöttingenMD_UNIGOE_FOTO_LIZENZ: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0)MD_UNIGOE_FOTO_LIZENZ_URL: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de
MD_UNIGOE_FOTO_RECHTE: Georg-August-Universität GöttingenMD_UNIGOE_FOTO_LIZENZ: Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0)MD_UNIGOE_FOTO_LIZENZ_URL: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.deMD_UNIGOE_FOTO_FOTOGRAF:

Production

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Ortsinformationen:
Datierung:
2. Hälfte 3. Jts.

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