{"@context":"http://iiif.io/api/presentation/2/context.json","@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/manifest/","@type":"sc:Manifest","label":"Johann Mattheson","attribution":[{"@language":"de","@value":"Georg-August Universität Göttingen"},{"@language":"en","@value":"University of Göttingen"}],"license":"iiif_license","logo":{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/images/external/file:U002FU002FU002FoptU002FdigiversoU002FviewerU002Fcms_mediaU002Flogo_unigoe_iiif.png/full/max/0/default.png","@type":"dcTypes:Image"},"thumbnail":{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/files/images/record_kuniweb_947183_751495.jpg/full/!400,400/0/default.jpg","@type":"dcTypes:Image","service":{"@context":"http://iiif.io/api/image/2/context.json","@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/files/images/record_kuniweb_947183_751495.jpg","profile":"http://iiif.io/api/image/2/level2.json"}},"metadata":[{"label":[{"@language":"de","@value":"Bildrechte"},{"@language":"en","@value":"Image rights"}],"value":"Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0)"},{"label":"Oberbegriffsdatei","value":"Grafik, Fotografie > Druckgrafik > Tiefdruck > Schabkunst"},{"label":"Entstehung: Datierung","value":"Lebensdaten des Stechers"},{"label":"Sammlung","value":"Grafische Sammlung / Kupferstichkabinett; Academisches Museum"},{"label":"Iconclass","value":"Wappenschild, heraldisches Symbol"},{"label":"Inventarnummer","value":"D 2004"},{"label":"Beschreibung","value":"Die  Aufnahme  Johann  Matthesons  (1681-1764)  in  Jacob  Bruckers  und  Johann Jacob Haids Bildersal ist in zweifacher Hinsicht bemerkenswert: Zum einen handelt es sich überhaupt um den ersten Musiker, der in dieser Publikation unter die „<br />durch Gelahrtheit  berühmte[n]  Schrifftsteller“  eingereiht  wird.  Zum  anderen  ist  Mattheson nicht  zuletzt dafür bekannt, dass er selbst  (wenngleich ohne  Bildnisse)  ein bedeutendes  biografisches Sammelwerk publiziert hat: die „Grundlage  einer  Ehren-Pforte. Woran  der  Tüchtigsten  Capellmeister,  Componisten,  Musikgelehrten,  Tonkünstler  etc.  Leben, <br />Wercke, Verdienste etc. erscheinen sollen“ (Hamburg 1740).<br /> Dementsprechend rechtfertigt Haid die späte Aufnahme Matthesons damit, „dass dieser gelehrte Mann in seiner musikalischen Ehrenpforte schon alles zum voraus gesagt habe / was man sagen könnte zu einer Zeit / in der zwar eine beträchtliche Zahl grosser Tonkünstler anzutreffen ist / da aber vielleicht so viele nicht ausgemacht werden können / welche unter die berühmten und gelehrten Schriftsteller unserer Zeit eigentlich gehören.“ In Matthesons musikbiografischem Pionierwerk findet man die damals als wirklich bedeutend  angesehenen  Komponisten:  etwa  Georg  Philipp  Telemann,  Georg Friedrich  Händel,  Reinhard  Kaiser  sowie –  Johann  Mattheson.  Dieser  hatte  seine Karriere noch vor dem Stimmbruch als Komponist und Opernsänger in Hamburg <br />begonnen, wo  er Händel in einem  Duell beinahe getötet  hätte.<br />Exiistenziell war er seit 1706 durch eine Hauslehrerstelle <br />bei John Wich, dem englischen Gesandten des  niedersächsischen  Reichskreises,  abgesichert.  1706  stieg  Mattheson  zum  Gesandtschaftssekretär  auf.  Neben  seiner  Diplomatentätigkeit  wurde  er  als  Komponist, vor allem aber als Verfasser zahlreicher Schriften – nicht nur musikalischen <br />Inhalts –  bekannt. Erst letzteres qualifizierte ihn  für die Aufnahme in Bruckers Bildersal. Dementsprechend zeigt  ihn  Haids Schabkunstblatt  als Gelehrten mit  der für diese Publikation beinahe schon obligatorischen Bücherwand, die rec<br />hts hinter dem halb aufgezogenen Vorhang sichtbar wird. Jedes Attribut, das den Porträtierten  als  Musiker  ausweisen  könnte,  fehlt.  Für  die  spätere  Rezeption  Matthesons erscheint  diese  Inszenierung  geradezu  richtungsweisend,  denn  tatsächlich  stand lange Zeit vor allem dessen musikschriftstellerisches Werk im Fokus. Eine Vorstellung von seinen Qualitäten als Komponist entwickelt sich erst, seitdem sein kriegsbedingt  verschollen  geglaubter  Nachlass  wieder  nach  Hamburg  zurückgekehrt ist."},{"label":"weitere Informationen / further information","value":"https://hdl.handle.net/21.11107/69c71f16-23bf-45e0-b581-e635807c3fe1"},{"label":"Koordinaten des Standorts","value":"51.53899 9.93734"},{"label":"Hessische Systematik","value":"Bildwerke/Bildende Kunst > Reproduktionen/Druckerzeugnisse"},{"label":"Name des Standorts","value":"Kunstsammlung der Universität"},{"label":[{"@language":"de","@value":"Objektgattung"},{"@language":"en","@value":"Object genre"}],"value":"Grafik"},{"label":"Maße / Umfang","value":"Breite: 222 mm (Blattmaß); Höhe: 345 mm (Blattmaß)"},{"label":"Herstellung: Beteiligte Personen / Institutionen","value":"Haid, Johann Jakob (StecherIn)"}],"service":{"@context":"http://iiif.io/api/search/1/context.json","@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/manifest/search/","profile":"http://iiif.io/api/search/1/search","@type":"SearchService1","service":[{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/manifest/autocomplete/","profile":"http://iiif.io/api/search/1/autocomplete","@type":"AutoCompleteService1"}]},"seeAlso":{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/lidoresolver?id=record_kuniweb_947183","label":"LIDO","format":"text/xml"},"sequences":[{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/pages/sequence/base/","@type":"sc:Sequence","viewingHint":"paged","within":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/manifest/","canvases":[{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/pages/1/canvas/","@type":"sc:Canvas","label":" - ","thumbnail":{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/files/images/record_kuniweb_947183_751495.jpg/full/!400,400/0/default.jpg","@type":"dcTypes:Image"},"within":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/pages/sequence/base/","width":2358,"height":3683,"images":[{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/pages/1/canvas/image/1/","@type":"oa:Annotation","motivation":"sc:painting","resource":{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/files/images/record_kuniweb_947183_751495.jpg/full/!400,400/0/default.jpg","@type":"dcTypes:Image","width":2358,"height":3683,"format":"image/jpeg","service":{"@context":"http://iiif.io/api/image/2/context.json","@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/files/images/record_kuniweb_947183_751495.jpg","profile":"http://iiif.io/api/image/2/level2.json"}},"on":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/api/v1/records/record_kuniweb_947183/pages/1/canvas/"}],"rendering":{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/objekt/record_kuniweb_947183/1/","@type":"dcTypes:InteractiveResource","label":"Goobi viewer","format":"text/html"}}],"viewingDirection":"left-to-right"}],"rendering":{"@id":"https://sammlungen.uni-goettingen.de/image/record_kuniweb_947183/","@type":"dcTypes:InteractiveResource","label":"Goobi viewer","format":"text/html"}}