Sammlung zur Geschichte der Geburtsmedizin (Medizingeschichte)

Adresse:

Institut für Ethik und Geschichte der Medizin
- Bibliothek und medizingeschichtliche Sammlungen -

Humboldtallee 36
37073 Göttingen

Öffnungszeiten/Zugang:
Di. u. Do. 9-12 Uhr u. 13-16 Uhr
Mi. 9-13 Uhr

Ansprechpartner/Kontakt:
Kornelia Drost-Siemon

Tel.: +49 (0551) 39-9007
E-Mail: Kornelia Drost-Siemon
Homepage der Sammlung

Die Sammlung von etwa 1.200 Objekten zur Geschichte der Geburtshilfe (Instrumente, Modelle, Präparate etc.) stammt aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die akademischen Lehrer der Geburtshilfe und jeweiligen Leiter des Accouchierhauses in Göttingen – darunter Friedrich Benjamin Osiander (1759-1822) und Eduard von Siebold (1801-1861) – bauten sie als Lehr- und Forschungssammlung auf. Sie wird ergänzt durch die ausführlich geführten Geburtsprotokolle der ersten Klinikdirektoren sowie weitere kostbare Archivalien aus der Anfangszeit der akademischen Geburtsmedizin.

Sammlungsgeschichte:
1759 Begründung der Sammlung durch Johann Heinrich Fischer, der eine Präparatesammlung anlegt
1808 Anlage eines Instrumentenkatalogs durch Friedrich Benjamin Osiander
1812 Osiander führt 1564 Präparate in seinem Präparatekatalog auf
1833 wesentliche Sammlungserweiterung durch Eduard Casper Jacob von Siebold, der die Sammlung seines Vaters Elias von Siebold bei Dienstantritt mitbringt
1862 Revision und Neuordnung der Sammlung durch Hermann Schwartz und Jacob Henle
1984/1985 Revision und Inventarverzeichnis von Markus Deinhard
1995 ständige Ausstellung konzipiert und aufgebaut von Christine Loytved

Gesamtzahl der Objekte:
Ca. 1.200

Erschließungsstand:
Handschriftliche Inventarbücher

Stand der Digitalisierung:
Ca. 30% des Bestandes sind derzeit digitalisiert und mit den grundlegenden Metadaten in den zwei Instanzen der Göttinger Sammlungsdatenbank erschlossen. Das Digitalisierungsprojekt wird derzeit fortgesetzt.

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