Diplomatischer Apparat (Apparatus diplomaticus)

Adresse:

Diplomatischer Apparat - Kulturwissenschaftliches Zentrum
Heinrich-Düker-Weg 14
37073 Göttingen


Öffnungszeiten/Zugang:
Nach Vereinbarung

Ansprechpartner/Kontakt:
Prof. Dr. Hedwig Röckelein

Tel.: +49 (0551) 39-24667
E-Mail: Prof. Dr. Hedwig Röckelein
Homepage der Sammlung

Der Diplomatische Apparat (Apparatus diplomaticus) ist eine wissenschaftliche Einrichtung der Philosophischen Fakultät. Er umfasst eine beispiellose Sammlung von weit mehr als tausend Schriftzeugnissen aus Spätantike, Mittelalter und Früher Neuzeit, abgefasst in verschiedensten, insbesondere alten und außereuropäischen Sprachen (u.a. Latein, Mitteldeutsch, Altgriechisch, Hebräisch, Arabisch, Persisch, Türkisch, Tamilisch, Singhalesisch).

Kulturwissenschaftliches Zentrum der Universität Göttingen

Schon in der Gründerzeit der Universität, existierte ein didaktisch ausgerichtetes „Diplomatisches Cabinet“, das seit 1759 der Diplomatik, der Lehre zur Erschließung und Erforschung von Urkunden, diente, aber auch Handschriften, Siegel und Kupferstich-Reproduktionen barg. Noch im heutigen, 1802 angelegten Apparat bilden Papst-, Kaiser-, Königs- sowie geistliche, dynastische, städtische und bürgerliche Privaturkunden den Grundbestand.

Sammlungsgeschichte:
1759 Gründung des Diplomatischen Cabinet zur Lehre der Diplomatik
Johann Christoph Gatterer (1759-1799)
Jacob Grimm (1835-1837)
Paul Fridolin Kehr (1895-1903)
Wilhelm Meyer (1895-1917)
Karl Brandi (1902-1946)
Alfred Hessel (1924-1935)
Hans Goetting (1964-1976)

Verwendungszweck:
Forschung und Lehre der Paläographie, der Urkundenlehre (Diplomatik), der Akten- und Archivkunde, der Handschriften-, Siegel- und Wappenkunde, der Numismatik und Epigraphik, der Chronologie und der Genealogie

Gesamtzahl der Objekte:
1.681

Teilsammlungen/Konvolute:
  • 900 Urkunden
  • 67 lose Originalsiegel
  • 144 Siegelabgüsse
  • 570 Handschriftenfragmente

Stand der Digitalisierung:
Die Urkunden, Handschriften und Fragmente sind 2013 vollständig digitalisiert worden und können eingesehen werden unter: monasterium.net. Die Siegel sind seit 2016 auf kuniweb.gbv.de digitalisiert.


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